Um klares Wasser
auf Jahrzehnte hin
sicherzustellen

Die Ressource Wasser ist ein zentrales Element unserer Grundversorgung. Sauberes Trinkwasser gehört ganz selbstverständlich zu unserem Alltag - dies gilt es auch für die Zukunft zu bewahren. Genau dieser Herausforderung stellen wir uns und beschreiten den "Weg des Wassers 4.0". Wir garantieren unseren Mitgliedsgemeinden nicht nur eine Vision - wir sorgen dafür, dass aus unserer Vision Realität wird. In der Vergangenheit konnten wir mehrere kritische Punkte in der künftigen Wasserversorgung identifizieren. Darunter erachten wir besonders die drei folgenden Aspekte als sehr wichtig: der stetig steigende Bedarf an Trinkwasser, ein mögliches Ausfallrisiko von großflächiger Anlagen und schlussendlich die Anpassung der Trinkwasseranlagen an die zuvor beschriebenen Problematiken.

Weg des Wassers 4.0
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Ein stetig steigender
Bedarf an Trinkwasser

Seit langer Zeit stellen wir einen höheren Bedarf an Trinkwasser fest, welcher auch in der Zukunft steigend prognostiziert ist. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Der demographische Wandel und die wachsende Urbanisierung der baden-württembergischen Landschaft sorgt für einen Städteausbau und die Erschließung neuer Stadtgebiete. Mehr Bewohner, Infrastruktur und Sanitäreinrichtungen sorgen für einen höheren Trinkwasserbedarf. Genauso haben Auswirkungen des Klimawandels einen Einfluss auf den Bedarf an Trinkwasser, die wir in vollem Umfang in unsere Planungen einfließen lassen. Beispiele für die Auswirkungen sind u.a. die Verschiebung der Niederschläge vom Sommer in den Winter oder auch stärkere Dürrephasen in der Sommerzeit.
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Trennung der Anlagen
zur Risikovermeidung

Einen wichtigen Aspekt unserer Zukunftsvision der Trinkwasserversorgung ist die Trennung der Anlagen zur Risikovermeidung. Wir wollen dafür sorgen, dass wir auch im Falle eines Ausfalls, Fehlers oder sonstiger Beeinträchtigungen der Anlage weiterhin handlungsfähig bleiben. Dies wollen wir durch voneinander unabhängige Entnahmeleitungen und -anlagen erreichen. Im Prinzip führen wir eine Dezentralisierung des Systems zur Risikoreduktion durch.
In Planung sind demnach weitere Wasserentnahmeanlagen und Entnahmeleitungen, die völlig unabhängig agieren können. Somit können wir auch im Ernstfall als Grundwasserversorger für unsere Mitgliedsgemeinden einstehen.
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Modernisierung und
Erneuerung der Anlagen

Als Wasserversorgungsbetrieb besitzen wir acht Aufbereitungsanlagen, 33 Hochbehälter und einen Wasserturm. Um unser Versorgungsgebiet von ca. 56.000 Einwohnern in elf Mitgliedsgemeinden reibungslos zu versorgen, entsprechen unsere Anlagen höchsten Sicherheits- und Qualitätsansprüchen. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Zeitabständen Wartungen und Qualitätsabnahmen statt.
Dennoch ist es nach einiger Zeit unvermeidlich, dass unseren Anlagen eine Modernisierung bevorsteht. Der technische Fortschritt wird uns neue Möglichkeiten im künftigen Reparatur- und Modernisierungsaufwand erschließen. Dies spart auf lange Sicht sowohl Kosten und Ressourcen und bringt uns auf dem "Weg des Wassers 4.0" weiter voran.

Neuer Weg des Wassers

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Unser aktuelles Projekt

Der Bau von
HB Zentral

Im März 2021 begann die Vorplanung unseres neuesten Projekts zum "Weg des Wassers 4.0": der Neubau unseres Hochbehälters Zentral. Ein Hochbehälter mit drei Wasserkammern, 2 Mischkammern und insgesamt 6 Wasserentnahmeleitungen.
Wenige Monate später stimmten wir uns mit der Unteren Naturschutzbehörde ab, um im Juni des gleichen Jahres mit der Entwurfsplanung zu starten.
Seit Februar beschäftigen wir uns mit der ausführlichen Planung, wobei die Maßnahmen hinsichtlich der Umwelt für uns einen besonders hohen Stellenwert einnehmen. Der Baubeginn des Hochbehälters Zentral ist für den Oktober 2022 geplant und soll aktuell ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen.

HB Zentral

Zeitstrahl einer Vision

März 2021

Vorplanung

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Mai 2021

Abstimmung Naturschutzbehörde

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Juli 2021

Entwurfsplanung

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September 2021

Einreichung Förderantrag

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Februar 2022

Planung und Genehmigungen

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Juni 2022

Ausschreibung

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Oktober 2022

Baubeginn

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Mitte 2024

Inbetriebnahme HB Zentral

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1956

1956:
Die drei Gemeinden Hüffenhardt, Neckarmühlbach und Siegelsbach gründen den Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach (WVG Mühlbach).

1994

1994:
Start des Forschungsprojekts „Chinaschilf“: der erfolgreiche Versuch, dem Boden auf besonders natürliche Art und Weise Nitrate zu entziehen, die sonst ins Grundwasser gelangen würden.

2006

2006:
Bau einer zweiten zentralen Aufbereitungsanlage, um Neckarbischofsheim und Helmstadt-Bargen mit Trinkwasser in einwandfreier Qualität und im Härtestufenbereich „mittel“ zu versorgen.

1985

1985:
Die WVG Mühlbach beschließt zur Enthärtung des geförderten Wassers den Bau einer umweltschonenden Carix® Anlage in Haßmersheim – eine deutliche Verbesserung der Trinkwasserqualität.

Immer noch Fragen?

Gerne beantworten unsere Mitarbeiter Ihre Fragen zum Weg des Wassers 4.0